Praxis für Entspannung und
P
sychotherapie

nach dem Heilpraktiker Gesetz

Hypnose zur Unterstützung und Begleitung


Der Ausdruck Hypnose leitet aus dem griechischen „hypnos“ Schlaf ab und wurde von dem Schotten James Braid eingeführt. Dieser  Begriff hat  schon  zu vielen Missverständnissen  geführt, da  die  Hypnose  kein  Schlaf oder schlafähnlicher Zustand ist.
Die Hypnose ist ein natürlicher Bewusstseinszustand. (z.B: wie bei einem spannenden Buch lesen oder in Kino wenn man sich einen guten Film anschaut)


Man versteht darunter eine intensive Form der Entspannung. Die Aufmerksamkeit ist nach innen gerichtet. Dieser Zustand  lässt  sich  mit  dem  tief  versunkenem  Lesen vergleichen. Mehrmals am Tag haben wir ein solches Erlebnis, wenn wir uns auf eine Sache konzentrieren und von unserer Umgebung nichts mehr mitbekommen. Alles ist ausgeblendet, nur unsere innere Aufmerksamkeit ist aktiviert. Sie
kann dem Menschen helfen, zu  seinem ursprünglichen, individuellen Wesen hinzufinden, die eigenen  Wege seines  Leben  so  zu  gestalten, dass   Symptome überflüssig werden.
Die Hypnose  erbringt  also  durch  den  hypnotischen  Zustand  eine  intensive Beruhigung    des  gesamten   Nervensystems. Die Umschaltung  führt zu  einer Stresslosigkeit durch nahezu seelischer und körperlicher Entspannung.


Wie funktioniert analytische Hypnose?


Bei der geführten analytischen Hypnose suggeriert der Behandelnde Formeln z. B: Entspannungsformeln, um eine körperliche Gelöstheit herbei zu führen. Die Muskelspannung nimmt ab, die Atmung wird vertieft. Das Bewusstsein ist allerdings noch wach. Es ist eine Art Tiefenentspannung.

 

Mit dieser Therapieform haben Menschen die Möglichkeit, in Hypnose eine andere Sicht auf ihre Erlebnisse zu erfahren. Sie können problembehaftete Situationen verstehen und sich selbst besser wahrnehmen. Belastende Gefühle, wie Trauer, Wut, Aggression und Angst, können abgelöst werden. Alle ins Bewusstsein geholten Erfahrungen werden mit dem aktuellen Leben verbunden und neu integriert. Es geht nicht darum, Probleme auszuradieren oder den Klienten einen imaginären Koffer mit Hilfsmitteln mitzugeben. Es geht um mehr.

Sich von äußeren Einflüssen zu lösen und einen eigenen Weg zu finden. Sich selbst zu erkennen und anzuerkennen.

Vorrausetzung für das Gelingen ist der Wille zur Veränderung.

Es gibt verschiedene Wege in der Hypnose um Themen zu bearbeiten.


Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig und unterstützend. Dazu gehören u. a.:


  • allgemeine depressive Verstimmungen, Depression
  • Ängst, Phobien
  • Lebenskrisen
  • Schmerzen bei Fibromyalgie
  • Trauerbewältigung
  • Müdigkeit, Erschöpfungszustände
  • Anpassungsstörung z. B.  Scheidung, Tod eines Haustieres, Trennung
  • Nervosität, Grübeleien, Gereitzheit
  • Schlafstörungen
  • Essstörungen
  • unterstützend bei chronischen Erkrankungen (nach Absprache mit dem Arzt)
  • psychische Probleme nach der Schwangerschaft
  • Eifersucht


( bei schweren psychischen Krankheiten ist Hypnose kontraindiziert).


In Deutschland wurde Hypnotherapie im Jahre 2006 als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren vom Wissenschaftlichen Beirat für Psychotherapie (WPT) anerkannt. Dieser Beirat wurde im Jahre 2003 auf Grund einer Vereinbarung zwischen Bundesärztekammer und Bundespsychotherapeutenkammer geschlossen.


Der Begriff "Psychotherapie" kommt aus dem Griechischen (Psyche: Seele, Therapie: Dienst, Pflege) und bezeichnet jede Form der Heilbehandlung mit seelichen Mitteln (also nicht, wie oft missverstanden, die Therapie seelisch Kranker).